Geschichte Bayerns
Historische Ortsnamen – Regierungsbezirk Schwaben
Rothenegg
Andrea Weber (AW)
Einöde (E)
Bezirk Schwaben, Lkr. Unterallgäu, Markt Tussenhausen
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Vorbemerkung
Ein möglicher Anhaltspunkt für eine genauere Lokalisierung der offenbar östlich von Tussenhausen abgegangenen Einöde sind die in der Uraufnahme von 1808‒1864 eingetragenen Flurnamen
Rothlachen
und
Rothlach
1
.
1
Vgl.
BayernAtlas, Uraufnahme.
Historische Schreibformen
1829
(
Kopie
1856
)
Nach Aussage älterer Leute soll es östlich von Tussenhausen einst eine aus zwei Höfen bestehende Einöde
Rothenegg
gegeben haben.
»Johann Baptist Schuster, Bericht und Merkwürdigkeiten über den Markt Tußenhausen unter Angelberg. 1829 (Abschrift von 1856 im Ordinariats-Archiv Augsburg, Archäologische Berichte über Pfarreien des Kapitels Kirchheim)«.
erschlossen durch:
Heimrath, HONB Mindelheim.
Zoepfl, BA IX, S. 418.
erschlossen durch:
Heimrath, HONB Mindelheim.
Namenerklärung
Rothen
2
·
egg
1
1. Grundwort
nhd.
Ecke
›Felsenspitze, Vorsprung, Bergabhang‹
1
2. Bestimmungswort
wohl
nhd.
Adjektiv
rot
›rot‹
2
im Dat.
Sg.
roten
Namenbedeutung
möglicherweise
›(Siedlung am) Geländevorsprung mit rötlich gefärbter Erde oder Gestein‹
3
1
DWB III, Sp. 22-24.
2
DWB VIII, Sp. 1287.
3
AW.
Weitere Literatur
Heimrath, HONB Mindelheim, Nr. 196.
Für Rückmeldungen und weitere Hinweise erreichen Sie uns unter der Adresse:
ed.wdab.glbk@nemanstro
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