Geschichte Bayerns
Historische Ortsnamen – Regierungsbezirk Oberpfalz

Nößwartling

Wolfgang Janka (WJ) 

Dorf (D)

Bezirk Oberpfalz, Lkr. Cham, Gde. Arnschwang

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Ortsdatenbank Bayern (Bavarikon)

Historische Schreibformen

1179
Vltra Chambe Chostingen et Nezwetingen
jenseits des Chambs Kötzting und Nößwartling
[1179–1226](Fälschung zu 1073; Kopie 1226)
ultra Chambe Chostingen et Nezvvetingen
1377
ze Neswaͤrting
1407
zw Nyeswärtting
1428–1429
Nyeswartting
1481
zu Newßwärtling ... [Rückvermerk 16. Jh.:] Nessberting
1580
Nöszwärtling
1612
Neszwertling
1615
zu Neßwertling
1727
in Eswärtling
[1782–1787]
Nöswartling
1867
Nößwartling, Dorf

Mundartformen

[ēswątlen]
 Weitere Informationen zur Lautschrift

Namenerklärung

Nößwartl 1·ing 2
1. Basis
slaw. Personenname (Vollname) *Nesv’ät
vgl. tschech. Siedlungsname Nesvětice 1
(entstanden aus *Nesvętъ; nach Übernahme ins Deutsche: *Neʒwät)
2. Suffix
ahd. Suffix -ing- (Zugehörigkeit)2 im Dat. Pl. -ingum, -ingun
Namenbedeutung
›bei den Leuten des Neʒwät (ins Deutsche übernommener slawischer Personenname)‹
3
Kommentar Es handelt sich um einen der im Raum Cham/Roding zahlreichen slawisch-deutschen Mischnamen auf-ing-.
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