Geschichte Bayerns
Historische Ortsnamen – Regierungsbezirk Schwaben

Laich

Sarah Rathgeb (SR) Andrea Weber (AW) 

Weiler (W)

Bezirk Schwaben, Lkr. Ostallgäu, Gde. Seeg

Suche im Repositorium

Ortsdatenbank Bayern (Bavarikon)

Historische Schreibformen

Mundartformen

Seeg Alois Dicklberger 
 Weitere Informationen zur Lautschrift

Namenerklärung

Laich 1
1. Benennungswort
fnhd. *loh, lohe
< mhd. lō(ch) ›Gebüsch, Wald, Gehölz‹1
Namenbedeutung
›(Siedlung am) Wald‹
2
Kommentar Laich entstand durch die inverse Schreibung der mundartlichen Wiedergabe von frnhd. lōh3. Einige Belege weisen das zusätzliche Grundwort-mühle auf, was sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Bei Sidelmil handelt es sich wohl um einen Vorgängernamen4.
Für Rückmeldungen und weitere Hinweise erreichen Sie uns unter der Adresse: ed.wdab.glbk@nemanstro